Mindset für das 21. Jahrhundert

Institut für Spiel & Intelligence

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Das Institut für Spiel und Intelligence macht ein Angebot

 

für  Menschen, Gruppen und Organisationen, die mit einer anderen Art und Weise, als bisher den Anforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen wollen und mit mehr Selbststeuerung handeln können. Dabei streben wir aber keine einfallslose linearen Steigerung des menschlichen IQ´s an. Wir sind davon überzeugt, dass allzu viele unserer Probleme gerade nicht das Ergebnis von zu kleinen IQ´s sind. Generell meint die französische „Intelligence“ eher das gesamte Verhalten von Lebewesen. Konkret sind damit Fähigkeiten wie z. B. die Empathie oder die  Resonanz mit den sich abzeichnenden Trends der Zukunft; gern unter dem erweiterten Begriff der „Emotionalen Intelligenz“ oder gar der „Spirituellen Intelligenz“ versammelt. Während der deutsche Intelligenzbegriff weniger breit ausholt und dazu neigt, mehr die messbaren Lernleistungsfähigkeiten und kognitiven Problemlösungen zu favorisieren.

 

Ob spirituell, emotional oder operativ: neue und weitere Spielarten der Intelligenz scheinen unserer Meinung nach auf dem Vormarsch zu sein; nicht nur in der Wirtschaft. Sie gelten zunehmend als unverzichtbar. Wir können es hier als infantile Spielerei unterschätzen oder dort als hippe kalifornisierte Lernmethode überschätzen. Der Begriff Intelligenz speist sich aus dem  lateinischen „inter legere“; sprich „dazwischen wählen“. 

 

Wir wollen mit dem Institut für Spiel und Intelligence ein Gegengewicht zu den Möglichkeiten und Gefahren der bisherigen eingewickelten Intelligenz-Dosierungen verkörpern und stattdessen „ent-wickeln“. Wir wollen Ernst machen mit dem spielerischen Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln; für eine sinnvoll gestaltete Zukunft, sei es auf persönlicher oder auch auf gesellschaftlicher Ebene.

Spiel befeuert die Neuroplastizität

 

Das Spiel fördert die geistige und körperliche Gewandtheit, den Mut und die Ausdauer, das Konzentrationsvermögen, die Angriffslust, die Freude am Sieg genauso wie die Gelassenheit beim Verlieren. Das Spielen entwickelt das Vergnügen an vielfältigen Bewegungen, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Kraft, die Fähigkeit Situationen einzuschätzen und darauf zu reagieren.


"Spielen ist Leben"


Spielend bekommt man Lust zum Ausprobieren und Experimentieren; Der Übergang zum Lernen und wissenschaftlichen Arbeiten ist hier fliessend. Die Spieler entwickeln ihre Kreativität, ihr Vorstellungsvermögen. Sie lernen sich in ein Regelwerk zu bewegen. Das Spiel ist nicht zuletzt eine unerschöpfliche Quelle zur Selbsterfahrung. Hans Fluri


Warum Intelligence? [ɛ͂teliʒɑ͂s]

 

Menschen, Gruppen oder ganze Organisationen können sich an Ihre Umwelt anpassen, oder umgekehrt dafür sorgen, dass sich die Umwelt an sie anpasst; oder beides. Damit verfügen sie über fundamentale Kompetenzen. Werden damit Probleme erkannt und gelöst, bezeichnen Teile der Psychologie das als „Intelligenz“.

 

In der Denkschule um Jean Piaget verkörpert Intelligenz in diesem Sinne sogar eine organische Auseinandersetzung mit der Umwelt; die dann nicht nur zu einem biologischen Gleichgewicht führt, sondern darüber hinaus auch zu einem psychologischen -, sozialen - sowie logischen Gleichgewicht.

 

Folgt man diesem ganzheitlichen Verständnis von Intelligenz, landet man semantisch bei dem französischen Begriff der „Intelligence“ und interdisziplinär bei der Psychologie, aber auch der Politologie sowie der Informatik.


Generell meint die französische „Intelligence“ eher das gesamte Verhalten von Lebewesen


Während der englische Intelligenzbegriff weniger breit ausholt und dazu neigt, mehr die messbaren Lernleistungsfähigkeiten und kognitiven Problemlösungen zu favorisieren.

 

Noch enger neigt der deutsche Begriff „Intelligenz“ in seiner messenden Zielsetzung dazu, das Verhalten ganzer Gruppierungen oder Organisationen eher zu vernachlässigen oder gar auszuschliessen. Selbstverständliche Begriffe und akademische Disziplinen wie etwa die bereits erwähnte angelsächsische „Marketing-Intelligence“ oder die französische „Intelligence Économique“ bleiben im deutschen Kulturraum aktuell nur als begriffliche Anleihen aus dem Ausland vorstellbar.

 

Unser Institut beschäftigt sich mit der aktuellen und zukunftsrelevanten „Intelligence“ von Personen, Gruppen oder Organisationen und setzt sich als Team aus einer psychologischen -, einer politologischen - sowie einer informationstechnischen Seite zusammen. Entsprechend folgen wir dem französischen Begriff der „Intelligence“.


Spielen heisst frei von Angst sein


«Wenn jemand eine Aufgabe erfüllt, ist genau dieser Teil des Gehirnes offen der diese Aufgabe erfüllt. Wenn jemand spielt, ist alles gleichermassen offen. Das heisst spielen ist der Zustand, in dem alle neuronalen Netzwerke in diesem komplexen Bereich des frontalen Kortex so geöffnet sind, dass die die Möglichkeit haben Verbindungen miteinander zu knüpfen die man bei der fokussierten Arbeit an einem Thema gar nicht hinkriegen würde.»

 

Wenn beim Spiel etwas Neues klappt entstehen mit den neuen Verbindungen, Botenstoffe die ähnlich wie Drogen aufs Gehirn wirken. Glücksgefühle auslösen und die neuen Netzwerke stabilisieren. Ein Kind hat so ein Rauscherlebnis mehrmals am Tag. Hirnforscher konnten ausserdem nachweisen, dass das Angstzentrum beim Spielen nie aktiv ist.


Aus der Gehirnforschung weiss man, dass völlig absichtsloses Spielen für die besten Vernetzungen im Gehirn sorgt


«Wenn wir Angst haben und es uns dann gelingt da etwas Spielerisches einzufügen, geht die Angst weg. Das ist dieses, wenn man in den Keller runtergeht und dann ein Lied singt oder im Wald pfeift.»

 

Glücksgefühle, Angstfreiheit, neue Ideen, wenn spielen so toll ist, warum dann jemals damit aufhören? Es scheint aber fast, als ob das erwachsene Spielfeld heute vor allem Künstlern und Theatermachern überlassen sei. Orte an denen Effizienz und Zielgerichtetheit kurz ausgesetzt werden und Zweckfreiheit zumindest wieder möglich ist.

 

«Unser gesamtes Leben ist dabei ökonomisiert zu werden und das heisst gleichzeitig, so wie Ökonomie funktionieren muss, dass muss möglichst effektiv sein, man darf keine Umwege machen, man muss schnell ans Ziel kommen. Und möglichst gut funktionieren. In diesem Denkschema hat das spielerische keinen Platz.» Gerald Hüther

Das Institut für Spiel & Intelligence macht wieder Platz.

Mitglied bei


Spielpädagogische Ausbildungen bei Hans Fluri ASK