ASAS - Angst- und Stressabbau durch Spiel

Entspannung und Lebensfreude liegen in Deiner Hand

»Der Mensch«, notierte Friedrich Schiller, »spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.«

Man spürt sogleich die Wucht, die diesen Worten innewohnt. Gewichtiges ist hier gesagt: über den Menschen und über das Spiel. »Menschsein« – so will es scheinen – wird hier mit »Spielen« gleichgesetzt.

 

Oder genauer: Eigentliches Menschsein, voll entfaltetes Menschsein, erblühtes Menschsein, lebendiges Menschsein ereignet sich im Spiel. Das heisst: Wenn wir verstehen wollen, was es heisst, ein Mensch zu sein, dann sind wir offenbar gut beraten, uns zu fragen, was es mit dem Spiel auf sich hat.

Dann müssen wir verstehen, was mit uns geschieht, wenn wir spielen.

Kann es sein, dass wir uns deshalb, wenn wir spielen, auf eine intensive, auf eine echte Weise lebendig fühlen? Dann wäre Spielen etwas völlig anderes als blosser Zeitvertreib. Dann hiesse Spielen:

Die eigene Lebendigkeit erfahren, Verbundenheit erleben, die eigenen Möglichkeiten erkunden und unser Potential entwickeln.

Was zu Schillers Zeiten und auf der Grundlage geisteswissenschaftlicher Ansätze noch nicht so genau fassbar und beschreibbar war, lässt sich inzwischen aber auch mithilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse weiter untermauern und präzisieren.

 

Vor allem die Befunde, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten dank moderner bildgebender Verfahren im Bereich der Neurowissenschaften zutage gefördert werden konnten, machen es heute möglich, recht detailliert zu beschreiben, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir es nicht mehr primär zur Organisation des Alltages, zum Erreichen irgendwelcher Ziele oder zur Verfolgung bestimmter Zwecke einsetzen. Wenn es uns also gelingt, den Raum zu betreten, in dem wir frei und unbekümmert denken und handeln, wahrnehmen und erkennen und dabei Neues entdecken und das Spektrum unserer Möglichkeiten erkunden können.

 

Was die Hirnforscher dann, beispielsweise mittels funktioneller Kernspintomographie, im Gehirn eines in dieser Weise spielenden Menschen messen können, ist eine Verringerung des Sauerstoffverbrauchs aufgrund einer verminderten Aktivität der Nervenzellverbände im Bereich der Amygdala. Das ist diejenige Hirnregion, die immer dann besonders aktiv wird, wenn wir Angst haben.

 

Im Spiel verlieren wir also unsere Angst.

Raphaël Reinhard

Ich studiere Arbeits-, Organisations-, und Personalpsychologie und bin Event Manager mit Leidenschaft für Sport und Bewegung. Als Spielpädagoge und begeisterter Spielleiter habe ich besonderes Interesse daran Philosophie und Lebensthemen mit Bewegungselementen und Körperarbeit spielerisch zu integrieren.


Lerne, wie Du dich im Spiel entspannst

Angst- und Stressabbau durch Spiel

 

Tageskurs in der Villa12

  • Spielen mit alten und neuen Spielgeräten
  • Spielbuffet
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Start: 09:00 Uhr 

Ende: 17:00 Uhr

Inkl. kleinem Mittagssnack

Angst- und Stressabbau durch Spiel

CHF 125.00

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